Seele entrümpeln und Ballast abwerfen

Zum Jahreswechsel einen Blick auf die gehorteten Sachen werfen und in die eigene Seele blicken

Hast du auch den Überblick verloren über all die Dinge, die du besitzt, all die Anforderungen, die täglich auf dich einprasseln und über deine To-Do-Liste? Da geht es dir wie den meisten. Gerade jetzt zum Jahresausklang (in der vermeintlich „ruhigen“ Jahreszeit) ist es an der Zeit, innezuhalten, sich einen Überblick zu verschaffen und kräftig auszumisten. Materiell und seelisch.

Das Leben und all die Dinge des täglichen Lebens können einem schon mal über den Kopf wachsen, keine Frage. Durchschnittlich besitzt jeder 10.000 Gegenstände. Und nur ein Bruchteil davon ist in Gebrauch. Die ganzen Dinge zu pflegen und zu verwalten, kostet jede Menge Zeit und Energie. Gedanken haben wir jedoch noch ungleich mehr! „All die Dinge, die du hast, haben irgendwann dich!“ heißt es so treffend im Film „Fightclub“. Es ist Zeit, die Flut an (physischen wie psychischen) Dingen zu bekämpfen. Denn Dinge belasten, führen zu (An)Spannung, vergeuden wertvolle Zeit und sorgen für mannigfaltigen Stress. Und Stress ist der natürliche Feind von Glück und Erfolg.

Kein Wunder, dass Downshifting (Runterschalten) und Lessness (Wenigersein) voll im (Zeit)Trend liegen. Wer lernt, mit weniger auszukommen, wird sich bald unbeschwerter und freier fühlen. Daher fang noch heute an, dein Leben zu entrümpeln, Wohnung und Kopf aufzuräumen! Im Materiellen wie im geistigen gilt es, überflüssigen „Schnickschnack“ zu identifizieren und auszusortieren. Zuviel „Gedöns“ überfrachtet den Blick und die Gedanken und versperren den Blick auf das Wesentliche im Leben. 

Psychischen Ballast und beschwerliche Dinge schleppen wir noch viel länger als materielle Dinge mit uns herum. Synonyme dafür sind Lasten auf den Schultern und der Seele, Steine liegen auf dem Herzen, Probleme liegen schwer im Magen etc. Körperlich reagieren wir tatsächlich auf diese belastenden psychischen Dinge. Beispielsweise mit Verspannungen, Kopf-, Rücken- und Magenschmerzen, Herz- und Kreislaufproblemen bis hin zu Depression und Burnout, Herzinfarkt und Schlaganfall. Das alles schreit nach einem Schritt zurück, die Beobachterposition einzunehmen und eine innere Inventur durchzuführen, um Lösungen aus diesem „Dinge- und Problemstrudel“ heraus zu finden. Die Dinge dürfen sich möglichst gar nicht erst festfressen und uns krank machen. Entziehe also allen negativen Dingen die Energie! Das klappt am besten, wenn sie nicht verdrängt werden, sondern aus den hinteren Ecken der Seele heraus geholt und neutral bei Tageslicht betrachtet werden. Raus aus der Schublade, rein ins Licht. Was siehst du? Wie fühlst du dich angesichts dieser Dinge? 

Jetzt nach der inneren Inventur kannst du deine Prioritäten neu justieren und setzen. Was ist dir wirklich wichtig? Was ist unwichtig, was brauchst bzw. willst du nicht mehr in deinem Leben? Was sind deine Ansprüche und welche sind vielleicht einfach zu hoch (oder zu niedrig)? Wird sich um dich genug gekümmert und wie sieht das mit anderen Personen aus? Kümmerst du dich vielleicht zu viel um andere – und was die anderen über dich denken? Opferst du dich auf – im Beruf, zuhause, in der Familie, ehrenamtlich etc.? Fühlt sich das gut und richtig an? Wo bleibst du selbst auf der Strecke? Welche Sorgen, Probleme, Ängste haben ausgedient, welche kannst und darfst du verabschieden? 

Verbanne den inneren Kritiker so oft es geht auf die Ersatzbank des Lebens. Der innere Kritiker ernährt sich von deinen Zweifeln, Sorgen und Ängsten. Erlaube ihm nicht zu wachsen. Es ist an der Zeit für Selbstliebe und Selbstfürsorge. Gehe liebevoll mit deinen Fehlern und Sorgen um und versuche, allmählich zu ändern, was dich stört und belastet. Das „Hauruck-Ändern“ beispielsweise mit „guten“ Neujahrsvorsätzen ist hingegen wenig hilfreich. Versuche, gute Routinen in deinem Alltag zu etablieren und die alten schlechten Gewohnheiten und Denkmuster („Mindset“) mit der Zeit zu verändern bzw. auszutauschen. 

Und nicht nur Dinge belasten, sondern auch Beziehungen! Wie bei den Dingen gilt auch bei Beziehungen: Was dir nicht guttut, muss weg! Ein guter gesunder Nährboden für Freundschaften und Liebesbeziehungen bietet Ausgewogenheit, Mit- und Füreinander, Geben und Nehmen. Schluss mit toxischen Beziehungen, Schluss mit Beziehungen, in der du immer im Energie-Minus bist! Wer Energie-Räuber vermeidet oder eliminiert, tut sich selbst etwas wirklich Gutes.

Lebe daher bewusst und achtsam, vor allem achte auf dich selbst. Wer und was tut dir gut? Dahin lasse auch deine Energie fließen. Pseudo-Freunde, Aktivitäten und Gedanken, die dir nicht gut tun, musst du aktiv aus deinem Leben verbannen. Du bist nicht der seelische Müllabladeplatz deines Netzwerks und auch nicht des Universums!

Komm in Bewegung – körperlich und seelisch. Leben heißt Bewegung. Bleibe auf Trab und sei wach- und achtsam. Leichtigkeit lässt sich lernen; erfordert aber viel Energie und Aufmerksamkeit. Aber die verschwendest du ja künftig weniger an die negativen Dinge, Gedanken und Beziehungen. Wir alle brauchen viel mehr Leichtigkeit und Spielerisches im Leben. Stell jetzt die Weichen dafür. Wirf äußeren und inneren Ballast ab. Das macht den Blick frei auf das Wesentliche und schafft mehr Freizeit, Zeit zum Leben, Zeit zum Sein. Weniger ist mehr. Was wirst du heute noch über Bord werfen?

Glücksmanagement: Glücksgewohnheiten etablieren durch Glücksaktivitäten und Glücksübungen

Glücksmanagement ist ein strategischer Ansatz, um das Leben zu bekommen, das du dir wünscht. Denn in der Tat erfordert Glück ein hohes Maß an Konzentration und Anstrengung und kommt nicht von alleine. Ich stelle im Folgenden einige bewährte psychologische Strategien vor und erkläre, warum sie funktionieren, wenn man sich die Mühe macht. Achte einfach auf bestimmte stimmungsaufhellende Techniken und wende diese „Glückstechniken“ regelmäßig an, um den Grad des Glücks in deinem Leben zu erhöhen. 

Die Genetik hat viel mit dem Glück zu tun. Manche Menschen werden mit hohen Glücks-Sollwerten geboren. Diese Werte sind vergleichbar mit den Werten für eine bestimmte Ernährung: Manche Menschen können kiloweise essen, ohne ein Pfund zuzunehmen, während andere schon beim Anschauen von Kuchen zunehmen. In ähnlicher Weise fühlen sich Menschen mit hohen Glücks-Sollwerten natürlich zufriedener als andere und sind zufriedener – glücklicher – mit ihrem Leben und der Welt um sie herum. Du kannst deine Gene nicht ändern. Wenn du Pech hast und einen relativ niedrigen Glücks-Sollwert hast, wirst du dich eher unglücklich als glücklich fühlen. Untersuchungen zeigen jedoch, dass die Glücksfaktoren nur 50 % des Gesamtglücks ausmachen. Weitere 10 % werden durch die Lebensumstände bestimmt – reich oder arm, gesund oder ungesund, dick oder dünn, geliebt oder ungeliebt, glücklich oder unglücklich – aber die restlichen 40 % werden direkt vom Einzelnen bestimmt! Das Ziel, glücklicher zu werden, ist jedoch kein geringes Unterfangen und erfordert Anstrengung und Engagement.

Die Menschen haben es also selbst in der Hand, ihr Glück erheblich zu verbessern, indem sie sich bewusst bemühen, glücklich und nicht unglücklich zu sein. Dazu ist es erforderlich, die Gewohnheiten und Einstellungen glücklicher Menschen zu entwickeln und – wenn nötig – dein  Denken und Verhalten zu ändern. Letztlich entscheidest du selbst, ob du glücklich sein willst. Glück kann man mit grundlegenden, wissenschaftlich bewiesenen Konzepten herbeiführen, aber es ist mit großen Anstrengungen verbunden. Es ist nicht einfach, sein Denken, seine Einstellungen und sein Verhalten zu ändern, aber das Ergebnis könnte lebenslanges Glück sein. Das Streben nach Glück erfordert Arbeit und Management, aber bedenke, dass diese „Glücksarbeit“ und das Glücksmanagement die lohnendste Arbeit sein kann, die du je tun wirst.

Aktivitäten des Glücksmanagements

Das Erreichen von Glück ist kein Geheimnis. Es geht darum, regelmäßig einfache, neue Dinge zu tun und sie zur Gewohnheit zu machen. Diese Aktivitäten werden dich glücklicher machen – so einfach ist das. Natürlich ist es nicht einfach, neue Aktivitäten in deinen Tagesablauf aufzunehmen. Wenn du aber bereit bist, dir die Mühe zu machen, solltest du die folgenden Maßnahmen des Glücksmanagements ergreifen, um glücklicher zu werden. Du musst nicht alle Schritte ausführen; wähle einige aus und probiere sie aus. Wenn sie nicht funktionieren, versuche andere. Wähle Aktivitäten, die am besten zu dir und deinem Lebensstil passen.

Werde zielorientiert – Menschen, die sich stark für Ziele engagieren, engagieren sich im Leben. Die Ziele müssen sinnvoll, erreichbar und wirklich erfüllend sein. Sind es deine? Viele Menschen setzen sich das Ziel, reich zu werden oder ihr Äußeres zu verbessern. Untersuchungen zeigen jedoch, dass Reichtum oder Schönheit keine Garantie für Glück sind. Tatsächlich können solche „extrinsischen Ziele“ den wichtigeren „intrinsischen Zielen“, die wirklich glücklich machen, im Weg stehen. Diese unterscheiden sich von Mensch zu Mensch. Ein Leben ohne Ziele ist leer. Engagiere dich mit ganzem Herzen für deine Ziele. 

Dankbar sein – Das wirksame Gegenmittel gegen Negativität bei schlechten Lebenserfahrungen ist eine „dankbare Haltung“ bei guten Erfahrungen. Untersuchungen zeigen, dass Menschen, die Dinge zu schätzen wissen, ein starkes Gefühl der Zufriedenheit empfinden und optimistischer sind. Sie sind also viel glücklicher. Um dein Gefühl der Dankbarkeit zu stärken, solltest du ein „Dankbarkeitstagebuch“ führen, in dem du Dinge aufschreibst, für die du dankbar bist.

Optimistisch bleiben – Wenn du pessimistisch bist, ist es fast unmöglich, sich glücklich zu fühlen. Alles wird durch eine dunkle, negative Einstellung gefiltert und entsprechend gefärbt. Sei stattdessen optimistisch, was das Leben angeht. Arbeite daran, deine Bewältigungsfähigkeiten zu verbessern, damit du dich energiegeladener und zielorientierter fühlst. Um optimistischer zu sein, schreibe dir auf, wie du dir dein Leben vorstellst, wenn alles gut läuft. Diese Visualisierungsübung hilft dir, deine „optimistischen Muskeln“ zu aktivieren.

Nicht zu viel nachdenken – Wenn du dir ständig Sorgen über Probleme machst („selbstfokussiertes Grübeln“), wie ein Hund, der an einem Knochen nagt, fühlst du dich schlecht, traurig und deprimiert. Dieser Trott ist in hohem Maße selbstzerstörerisch. Dasselbe gilt für den ständigen negativen Vergleich mit anderen. Um diese schädliche schlechte Angewohnheit zu durchbrechen, solltest du ihr nicht nachgeben. Konzentriere dich stattdessen auf etwas, das dir Spaß macht, wie Sport oder einen Film.

Bleibe körperlich und geistig fit – Wenn du nicht meditierst, solltest du es tun. Meditation ist die „Kultivierung der Aufmerksamkeit“. Eine Zeit der Meditation ist eine geduldige, nicht strebende Zeit, in der du die Dinge loslässt, dich von deinem gewohnten Denken löst und aufhörst, deine  gewohnten Urteile über alles zu fällen. Treibst du Sport? Bewegung ist eine der besten Möglichkeiten, sich sofort gut zu fühlen. Verhältst du sich wie ein glücklicher Mensch? Du kannst dir selbst ein glückliches Gefühl vorgaukeln, wenn du lächelst und lachst. Es ist schwer, traurig zu sein, wenn man lächelt.

Stressmanagement: Lerne, mit Stress umzugehen – Stress ist universell und kann durch eine Vielzahl von Problemen ausgelöst werden.Du kannst nicht glücklich werden, wenn du nicht weißt, wie du mit Stress umgehen kannst. Gehe deine Probleme an, indem du dich auf die Suche nach Lösungen konzentrierst. Gehe die Dinge Schritt für Schritt an. Entwickle eine Strategie und einen Aktionsplan. Hole dir Rat. Wenn der Stress emotional und nicht situativ bedingt ist, tue etwas, das dir ein gutes Gefühl gibt. Mache eine Wanderung. Höre beruhigende Musik. Besuche einen Freund. Über den Stress zu schreiben, kann helfen, ihn zu lindern.

Achtsamkeit: Nutze den Augenblick – Lebst du in der Zukunft und planst, wie schön es sein wird, wenn du reich wirst, abnimmst, deine große Liebe heiratest oder einen besseren Job bekommst? Oder lebst du in der Vergangenheit und bereust, was du getan oder nicht getan hast? Warum lebst du nicht in der alles entscheidenden Gegenwart? Denke darüber nach: Die Gegenwart ist wirklich alles, was du hast. Die beste Art, in der Gegenwart zu leben, ist, sich auf die aktuellen Aktivitäten zu konzentrieren. Wie der Psychologe William James schrieb: „Meine Erfahrung ist das, womit ich mich einverstanden erkläre“. Achte auf dein Leben. Mache dir jeden Moment in deinem Leben sinnvoll. Verschwende nicht eine Minute.

Sei freudig – Genießt du dein Leben und freust du dich über jede Minute? Wenn nicht, warum nicht? Mit der richtigen Einstellung kann selbst das Alltägliche exquisit sein. Das Frühstück kann zu einer glücklichen Erfahrung werden, wenn du es zu einer solchen machst. Das Gleiche gilt für das Zubettgehen und das Einschlafen. Nutze deine Vorstellungskraft, um dein Leben zu bereichern. Erinnere dich an wunderbare Erlebnisse aus der Vergangenheit. Mache sie in deiner  Vorstellung wieder real. Untersuchungen haben ergeben, dass fast jeder dritte Mensch durch „positives Erinnern“ eine wertvolle Perspektive für aktuelle Herausforderungen gewinnt.

Sei freundlich – Ein Glücksgeheimnis ist, freundlich zu sein. Wenn du dich bemühst, freundlich zu sein, fühlst du dich gut und beseitigst negative Gefühle wie Schuldgefühle und emotionalen Kummer. Wenn du freundlich bist, löst das sofort eine positive Einstellung aus. Eine Möglichkeit, Freundlichkeit zu üben, besteht darin, sich ehrenamtlich zu engagieren – es gibt kaum eine lohnendere Möglichkeit, seine Zeit zu verbringen.

Verzeihe anderen – Oft enthalten alte Sprüche die meiste Wahrheit und sind daher immer noch zeitgemäß. „Vergeben und vergessen“ ist eine solche Maxime. Psychologen bestätigen, dass Menschen, die an Wut, Groll und Feindseligkeit festhalten, sich sowohl emotional als auch körperlich schaden. Natürlich ist es nicht leicht, jemandem zu vergeben, der einem Unrecht getan hat. Eine Möglichkeit, es zu versuchen, besteht darin, einen Vergebungsbrief an die betreffende Person zu schreiben. Beschreibe genau, wie die Person dir Unrecht getan hat. Verzeihe ihm oder ihr dann schriftlich. Du musst den Brief nicht abschicken. Was zählt, ist, dass du die verletzenden Gefühle loswirst. Wenn du das tust, kannst du dich von ihnen befreien.

Werde sozial – Psychologen sind sich einig, dass das Bedürfnis nach sozialer Einbindung eine der stärksten Triebfedern eines jeden Menschen ist. Man muss sozial sein, um glücklich zu sein, also nimm dir Zeit für andere.

Dauerhaft glücklich sein

Jeder kann vorübergehend glücklich sein. Die Herausforderung besteht darin, dieses Glücksgefühl lebenslang aufrechtzuerhalten. Wenn man verstehst, was Glück ist und wie  Glücksstrategien helfen können, es zu erreichen, steigen die Chancen, dauerhaft glücklich zu sein. Glück ist weitgehend eine Geisteshaltung. Setze folgende fünf Glücksstrategien ein:

Bleibe positiv – Es ist es sinnvoll, die kleinen Dinge im Leben zu schätzen und zu nutzen – wie bspw. lächeln, an gute Dinge denken, bewusst Freude empfinden – um positive Gefühle zu erzeugen. Dein Leben kann positiv oder negativ sein. Wähle die Positivität. Dauerhaftes Glück wird deine Belohnung sein. Die Forschung zeigt, dass positive Gefühle negative Gefühle „vereiteln“, also sei positiv.

Baue dein Netzwerk und Unterstützungssystem auf – Bemühen dich, täglich glücklich zu sein. Du wirst deine Glücksziele besser erreichen, wenn du die Unterstützung von engen Freunden, Familienmitgliedern oder Mentoren hast. Diese soziale Unterstützung bestärkt dich in deinen  Bemühungen, glücklich zu sein. Dies ist für deine langfristigen Glücksziele von entscheidender Bedeutung. Untersuchungen zeigen, dass Menschen ihre erweiterten Ziele häufiger erreichen, wenn sie aktive Unterstützung von anderen erhalten. 

Achte auf das Timing und die Vielfalt der Erfahrungen – Positive Aktionen können dein Glück erheblich steigern. Setze sie täglich um. Am wichtigsten ist, dass du sie dann einsetzt, wenn du sie am meisten brauchst. Du kannst zum Beispiel großen Stress empfinden, wenn du mit deinem Vorgesetzten sprichst. Plane daher deine Glücksaktivitäten so, dass sie dann stattfinden, wenn du sie brauchst. Überrasche dich selbst mit glücklichen Variationen, wenn du  dich mit positiven Aktivitäten beschäftigst. Abwechslung in dein „Glücksprogramm“ zu bringen, wirkt Wunder.

Engagiere dich für deine Ziele – Schwimmer können ohne regelmäßiges Training nicht gut in ihrem Sport sein. Das gilt auch für alle, die etwas erreichen wollen – Künstler, Schriftsteller, Fußballspieler, Tänzer. Es gilt auch für Menschen, die glücklich sein wollen. Wenn du das willst, nimm dir einen Plan zur Steigerung deines Glücks vor und arbeite täglich hart an deinen  individuellen Glücksaktivitäten. Nichts im Leben ist einfach; das gilt für das Glück genauso wie für alles andere. Wenn du keine Zeit für ein aktives Glücksprogramm hast, heißt das dann, dass du  keine Zeit hast, glücklich zu sein? Nimm dir die Zeit – beim Glück geht es darum, das Beste aus deinem Leben herauszuholen. Strenge dich an. Engagiere dich für ein glückliches Leben.

Gewohnheiten – Um glücklich zu sein, musst du deine Glücksaktivitäten gewohnheitsmäßig durchführen. Gewohnheiten beruhen auf regelmäßiger Wiederholung und ständiger Übung. Das gilt für die Dinge, die dich glücklich machen, genauso wie für die richtige Ernährung oder den täglichen Sport. Arbeite hart daran, dir neue Gewohnheiten anzueignen, die direkt mit deinen  Glücksaktivitäten zu tun haben. Wie jede andere Gewohnheit wird auch diese mit der Zeit unbewusst und automatisch werden. Wenn das der Fall ist, wirst du viel glücklicher sein.

Das Ziel eines jeden Menschen sollte es sein, positive Denk- und Verhaltensstrategien zur Gewohnheit zu machen.

Gehe nicht unglücklich durchs Leben. Du hast es durch dein Glücksmanagement selbst in der Hand, wie glücklich du wirst. Wenn du die wichtigsten Faktoren, die für dein Glück ausschlaggebend sind, einmal verstanden hast, kannst du sie schnell in deinem Leben umsetzen. Dies erfordert bewusste Anstrengungen und eine starke Entschlossenheit. Nimm dir selbst diese Verpflichtung noch heute ab. Werde noch heute ein glücklicher Mensch und probiere die wissenschaftlichen (Glücks-)Techniken des Glücksmanagements zur Steigerung der Lebensfreude aus.

Vorsicht, Glücksräuber! Fünf Glücksdiebe erkennen, stoppen und ersetzen

Freude und Glück sind natürliche Aspekte eines jeden Menschen. Es gibt fünf Elemente – fünf Diebe -, die Menschen daran hindern, glücklich zu sein. Die Herausforderung besteht darin, die mentalen Barrieren zu beseitigen, die einen daran hindern, das Glück zu finden und ein erfülltes Leben zu führen. Wahres Glück hängt nicht von Ereignissen oder Lebensumständen ab. Glück existiert im Inneren eines jedes Menschen: Man muss es sich nicht aneignen – man muss es nur abstauben und in die Tat umsetzen. 

Das Bedauern über die Vergangenheit und die Sorge um die Zukunft können den Einzelnen daran hindern, in der Gegenwart zu leben.

Zu den fünf Dieben des Glücks gehören Kontrolle, Eitelkeit, Begehren, Konsum sowie Bequemlichkeit.

Unsere moderne Kultur scheint davon besessen zu sein, den Schlüssel zum Erreichen und Erhalten von Glück zu finden. Der Glaube, dass Menschen arbeiten müssen, um Glück zu erlangen, verschlimmert das Problem. Die meisten Menschen gehen davon aus, dass die Ereignisse in ihrem Leben ihr Glück bestimmen – auch wenn viele Menschen trotz ihrer Schwierigkeiten glücklich zu sein scheinen, während andere trotz zahlreicher Segnungen unglücklich bleiben. Um wahres Glück und langfristige Zufriedenheit zu erlangen, musst du dein „Glücksempfinden“ von den Ereignissen abkoppeln. Glück kann unabhängig von den Höhen und Tiefen des Lebens Bestand haben. Die Gesellschaft gibt den Menschen zu verstehen, dass es schwer ist, glücklich zu sein. Aber Glück ist leicht zugänglich. In der Natur zu sein, beruhigt und besänftigt dich, weil du keine besonderen Maßnahmen ergreifen musst, um dich mit ihrer Gelassenheit zu verbinden. Gelassenheit ist für jeden Menschen zugänglich.

Wenn man die Welt durch verzerrte Denkmuster und innere Filter betrachtet, können die fünf Diebe des Glücks (Kontrolle, Eitelkeit, Begehren, Konsum und Bequemlichkeit) einem die Freude rauben. Sie machen dich unfähig, die Realität so zu sehen, wie sie wirklich ist. 

Der erste Glücksdieb: Kontrolle

Buddha kam zur Erkenntnis, dass Akzeptanz das Geheimnis für den Frieden des Geistes ist. Der Wunsch der Menschen, unkontrollierbare Dinge zu kontrollieren, zerstört ihr Glück und ihren inneren Frieden. Das Leiden ist nicht das Ergebnis von Lebensereignissen, sondern des Widerwillens der Menschen, die Unvermeidbarkeit solcher Ereignisse zu akzeptieren. Du kannst deine Handlungen und die Art und Weise, wie du auf Ereignisse reagierst, kontrollieren. Aber du bist machtlos gegenüber den Ereignissen selbst oder dem Ergebnis deiner Handlungen. Ziele und Wünsche sind kein Hindernis für das Glück. Das Problem tritt auf, wenn du ein Ergebnis erwartest, das sich nicht einstellt. 

Was inneren Frieden bringt, ist die Akzeptanz dessen, was im gegenwärtigen Moment geschieht. Der Mensch versucht, die Vergangenheit und die Zukunft zu kontrollieren – natürlich vergeblich. Das Bedauern über die Vergangenheit und die Sorge um die Zukunft hindern uns daran, in der Gegenwart zu leben. Im Augenblick zu sein bedeutet, die Dinge so zu akzeptieren, wie sie sind – auch wenn das Streben nach Kontrolle dazu führt, dass man glaubt, man könne die Ergebnisse des Lebens steuern. Das bedeutet nicht, dass du in einen Zustand der Passivität verfällst und nicht versuchen sollst, den Verlauf deines Lebens zu beeinflussen. Es bedeutet, dass das Ergebnis vielleicht nicht das ist, was du erwartest oder planst. Viele Menschen verbringen Stunden des Elends damit, sich zu wünschen, sie könnten Entscheidungen aus ihrer Vergangenheit noch einmal treffen, obwohl sie eigentlich nur akzeptieren müssten.

Du bist dafür verantwortlich, den Kontrolldieb – wie auch alle anderen Diebe des Glücks – aus deinem Haus zu vertreiben. Du entscheidest, wer willkommen ist und wer nicht. Du kannst fehlgeleitete Gedanken nicht verhindern, aber du kannst sie in eine andere Richtung lenken. Du  allein bestimmst, ob du es zulässt, dass ungesunde Gedanken in deinem Kopf Platz nehmen – oder nicht. Das Ziel ist, negative oder ablenkende Gedanken als solche zu erkennen und sie dann wegzufegen.

Der zweite Glücksdieb: Betrug

Dieser Glücksräuber pumpt gerne dein Ego auf und gibt dir das Gefühl, die wichtigste Person der Welt zu sein. Die Einbildung will, dass du deine Mitmenschen vergisst und dich nur auf deine Bedürfnisse, Wünsche und Sehnsüchte konzentrierst. Bekämpfe die Einbildung mit Geben und Sein. Taten der Freundlichkeit sind weitaus größere Quellen des Glücks als egozentrische Verhaltensweisen. Erkenne die Anwesenheit des Glücksdiebs Betrug an, aber lassen dich nicht täuschen. Feiern statt dessen deine  Verbundenheit mit der Welt um dich herum.

Der dritte Glücksdieb: Das Begehren 

Es ist an sich nichts Falsches oder Destruktives daran, Dinge im Leben zu wollen, die man noch nicht hat. Aber „Begehren“ bedeutet, dass du auf andere Menschen neidisch bist und einen Groll hegst, weil du vielleicht nicht so wohlhabend, gut aussehend oder gesellschaftlich prominent bist wie sie. Neid fördert Unzufriedenheit und inneren Aufruhr; in seinem Griff bestimmst du deinen Selbstwert, indem du dich mit anderen vergleichst. Eine entscheidende Frage ist, wie wir „ein gutes Leben“ definieren.

Menschen, die Dankbarkeit praktizieren – das Gegenteil von Begehren – sind glücklicher, gesünder, freundlicher, umgänglicher, mitfühlender und weniger wütend. Sie haben vielleicht sogar ein stärkeres Immunsystem. Aber es reicht nicht aus, einfach nur Dankbarkeit zu äußern, um den Glücksdieb „Begehren“ loszuwerden. Du musst nach innen schauen und deinen eigenen Weg finden, anstatt sich an anderen zu messen.

Unser Wert als Mensch liegt nicht darin, wie wir uns mit anderen vergleichen, sondern darin, dass wir unser eigenes Potenzial voll ausschöpfen.

Das bloße Beobachten des Lebens anderer Menschen fördert die Eifersucht. Die Teilnahme am Leben anderer Menschen schafft Glück.

Wenn du dich dabei ertappst, dass du Vergleiche anstellst, höre einfach damit auf! Nimm stattdessen Kontakt mit der Dankbarkeit auf. Danke dafür, wer du bist und was du hast. Freue dich, wenn andere Erfolg und Glück haben. Übe  diese Geisteshaltung, bevor der Glücksdieb Begehren versucht, dich zu beeinflussen. Arbeite Sie daran, Neid zu verbannen. Das macht glücklich.

Der vierte Glücksdieb: Konsum

Dieser Glücksdieb sagt dir ständig, dass du nur glücklich sind, „wenn du X hast“. Die zugrunde liegende und noch unheimlichere Botschaft ist jedoch, dass man nur glücklich werden kann, wenn man etwas bekommt oder kauft – also Glück nur durch äußere Mittel. In Wahrheit musst du nichts erwerben, um glücklich zu sein; Glück ist eine Entscheidung! Man kann sich immer dafür entscheiden, zufrieden zu sein, wenn das Glück nicht in Reichweite ist. Zufriedenheit bedeutet, im Augenblick zu leben und die Umstände oder die Situation zu akzeptieren. Zufriedenheit bedeutet, Frieden zu finden und nicht unglücklich zu sein.

Die Verbraucher glauben, dass sie sich Glück kaufen können. Der Konsum-Glücksdieb besteht darauf, dass man glücklich ist, wenn man von anderen geliebt wird – auch wenn man die angeborene Fähigkeit hat, sich selbst zu lieben. Natürliche menschliche Emotionen wie Traurigkeit und Trauer bieten wertvolle Gelegenheiten, ihre Präsenz anzuerkennen und stattdessen Zufriedenheit zu wählen.

Der Akt, sich eines Gedankenmusters bewusst zu werden und es durch ein neues zu ersetzen, kann sich ganz praktisch auf das tägliche Leben auswirken.

Die Gesellschaft verstärkt ständig die Vorstellung, dass persönlicher Besitz und vielfältige Erfahrungen die Messlatte für die Definition von Glück sind. Natürlich ist es nicht unbedingt verwerflich, sich an schönen Dingen zu erfreuen, aber der Konsumdieb besteht darauf, dass das „gute Leben“ durch äußere Anschaffungen entsteht. Verstehe und verinnerliche stattdessen die erhabene Wahrheit, dass Glück und Zufriedenheit von innen kommen. Wenn du das nächste Mal mit einer äußeren Versuchung konfrontiert wirst, frage dich kritisch, ob es dich wirklich glücklich machen würde, der Versuchung (dem Konsum)  nachzugeben, und ob es unbedingt notwendig ist. Konsum ist keine Triebfeder des Glücks.

Der fünfte Glücksdieb: Bequemlichkeit

Wenn du dich dabei ertappst, dass du jeden Tag der gleichen Grundroutine folgst – auch wenn diese nicht besonders anregend oder erfüllend ist -, dann verstehst du, wie dieser Glücksräuber arbeitet. Die Bequemlichkeit will, dass du dich mit dem Tagesablauf abfindest und mit deiner  aktuellen Lebenssituation zufrieden bist, ganz gleich, wie begrenzt sie ist. Veränderungen stimulieren das Gehirn fordern es heraus.  Gleichzeitig findest du – wie alle anderen auch – großen Gefallen an Routinen. Sie lassen dich auf Autopilot laufen, ohne die einschränkenden Annahmen zu hinterfragen, die dein tägliches Leben bestimmen. Leider können tief verwurzelte Verhaltensmuster dich in einem Trott halten und dich daran hindern, wahre Freude und Glück zu entdecken. Der Trott mag sich vertraut und tröstlich anfühlen, aber er ist Gift für deine geistige Gesundheit. Alte Gewohnheiten kann man aber ändern. Stelle jede Gewohnheit in Frage, die dir nicht mehr dient. Die Bequemlichkeit versucht, dich davon zu überzeugen, dass Veränderungen unsicher sind und negative Folgen haben werden – obwohl das Gegenteil der Fall ist. Der Bequemlichkeits-Glücksdieb will, dass du in destruktiven Gedanken und Handlungen stecken bleibst.

Vielleicht zögerst du, etwas Neues auszuprobieren, weil du Angst hast, zu versagen. Das mag der sicherste und bequemste Weg sein, aber ein Risiko, das deine Routine durcheinander bringt, kann einen dringend benötigten Impuls geben. Bekämpfe diesen bequemen Glücksdieb, indem du Dinge anders machst. Denke daran, dass Veränderung gut ist.

Der Weg zum Glück ist letztlich ein täglicher Spaziergang, bei dem man allen Dingen so begegnet, wie sie auf einen zukommen, auch den Glücksdieben. Doch was können wir tun, um die fünf Diebe des Glücks zu vertreiben? Indem wir sie bemerken, stoppen und ersetzen!

Bemerken: Sei dir der Anwesenheit eines Glücksdiebes bewusst. Ertappe ihn auf frischer Tat. Sich der Anwesenheit eines Diebes bewusst zu sein, ist entscheidend, um ihn zu vertreiben. Du kannst vielleicht nicht immer verhindern, dass ein Dieb in deine Gedanken eindringt, aber du kannst ihn daran hindern, dich zu beeinflussen!

Stoppen: Lasse nicht zu, dass der Glücksdieb deine Gedanken beherrscht. Sage laut „Stopp!“ und verweise ihn zur Tür.

Ersetzen: Ersetze den Glücksdieb durch einen positiven Gedanken. Konzentriere dich nur auf den gegenwärtigen Moment (Achtsamkeit).

Diese Schritte effektiv anzuwenden, erfordert Arbeit. Übe, dir jeden Moment bewusst zu machen, wenn du glaubst, dass dein Glück von einem bestimmten Ergebnis abhängt, oder wenn du gegen die Realität des Augenblicks ankämpfst. Mache das Beste aus den Umständen, die du jeweils vorfindest. Die Vorstellung, dass Glück eine Entscheidung ist, die wir jederzeit treffen können, ist so einfach und radikal, dass wir uns oft dagegen wehren. Entscheide dich. Für dein Glück. Noch heute. Wenn du möchtest, stehe ich dir dabei als erfahrener Coach zur Seite.

Was hat ein Marketing- und Unternehmensberater wie Daniel Görs mit Glücksforschung und Glücksmanagement zu tun?

Diplom-Sozialwirt Daniel Görs ist seit mehr als 20 Jahren in der PR-, Marketing-, Digital- und Unternehmensberatung tätig. Der Sozialwissenschaftler sucht im Rahmen seines Konzepts des „Glücksmanagements“ nach praktikablen Lösungen, die Erkenntnisse der Glücksforschung sowohl in der Persönlichkeitsentwicklung, als auch im Business erfolgreich anzuwenden. Daniel Görs über seinen Ansatz des Glücksmanagements:

Ich bin Sozialwissenschaftler (Diplom Sozialwirt Universität Göttingen), aber auch Manager, Berater und Unternehmer (PR-Agentur, Marketing-, Digital- und Unternehmensberatung http://www.goers-communications.de). Daher interessiert mich einerseits auf der Organisations- und Unternehmensebene, wie die Erkenntnisse der Glücksforschung praktisch im Business, im Management, bei der Digitalisierung, in Marketing, PR und HR umgesetzt und angewendet werden können, um die Unternehmensorganisation und -erfolge zu optimieren.

Andererseits gilt mein Interesse der individuellen Ebene, wie die Glücksforschungserkenntnisse in der Persönlichkeitsentwicklung, im Selbstmanagement, bei der Eigen-PR / beim Selbstmarketing und bei der Karriere umgesetzt werden können.

Glücksforschung erfreut sich wachsender Beliebtheit. Neue Studien und Artikel erscheinen fast täglich. Aber das GLÜCKSMANAGEMENT steckt noch in den Kinderschuhen. Dabei ist doch jeder „seines Glückes Schmied“. Natürlich lässt sich letztlich das Glück nicht erzwingen. Aber ich bin davon überzeugt, dass man zielgerichtet handeln und gute Rahmenbedingungen für Glück schaffen kann. Das nenne ich „Glücksmanagement“. Wichtig ist mir die Abgrenzung zu Esoterik und rein spirituellen und philosophischen Betrachtungsweisen und Deutungen von Glück.

Als wirtschaftlich denkender und agierender Unternehmer, Freiberufler, Manager, Marketing- und Unternehmensberater bin ich Fan von zielorientierten entmystifizierten Ergebnissen / Erkenntnissen der Glücksforschung und daraus fundiert abgeleiteten Empfehlungen wie „Vergleichen Sie sich nicht mit anderen, konzentrieren Sie sich auf Ihre eigenen Pläne und setzen Sie auf Ehrgeiz“ (World Book of Happiness“, Claudia Senik von der Pariser Sorbonne)

Innerhalb der Wirtschaftswelt, in den Unternehmensbereichen und -funktionen genießt „Glück“ unterschiedlichen Stellenwert. Im Bereich Personal / Human Ressources gibt es bereits „Chief Happiness Officer” und “Feelgood-Manager”. „New Work“ ist ohne Glück und glückliche Belegschaft nicht denkbar. Doch was oft vergessen (verdrängt?) wird, ist dass glückliche Mitarbeiter nur eine Stakeholder-Gruppe von vielen ist! Glückliche Kunden (= Testimonials, Marken- und Unternehmensfans, Multiplikatoren, Weiterempfehler uvm.), glückliche Investoren, glückliche Journalisten, glückliche Fans und Follower, glückliche Manager, Geschäftsführer und Unternehmer … hat nicht jeder ein Recht auf Glück? Und wenn Glück dann auch noch zu mehr Umsatz, Bekanntheit, Aufmerksamkeit und Erfolg führt, dann steht der Sinn und Nutzen von Glücksmanagement außer Frage.

Deshalb habe ich beim professionell Social Media Network XING die Glücksmanagement-Gruppe gegründet: Als Plattform zum Austausch und zur Vernetzung aller, die sich auf professioneller Ebene für Glück interessieren und Glück als einen zentralen und gezielt beeinflussbaren Faktor in ihrem Leben betrachten.

Herzlich willkommen in der Glücksmanagement-Community!

Welchen Einfluss hat Glück auf Wirtschaft, Management und Persönlichkeitsentwicklung? Welche Rolle spielt Glück in Business und Management, in PR und Marketing, in HR und New Work, im Coaching und Consulting? Die Glücksmanagement-Community ist der Hub für alle, die sich professionell mit Glück beschäftigen und daran arbeiten, Glück professionell zu erforschen und zu managen. Hier informieren und vernetzen sich Glücksforscher, Happiness Manager, Chief Happiness Officer und andere „Glücksprofis“, tauschen sich vertrauensvoll aus und diskutieren. Keine Esoterik, kein Bullshit. Seien Sie dabei: https://www.xing.com/communities/groups/gluecksmanagement-cc11-1110550 – und gerne weiter empfehlen.

Was halten Sie von Glücksforschung und Glücksmanagement – persönlich und im Business / im Unternehmen? Ich freue mich auf Ihr Feedback (und gerne auch Vernetzung via https://www.xing.com/profile/Daniel_Goers).

https://www.xing.com/communities/groups/gluecksmanagement-cc11-1110550

Immer mitten in die Presse rein! (?) – Das Ende der klassischen Pressearbeit / Medienarbeit

Immer mitten in die Presse rein! (?) – Das Ende der klassischen Pressearbeit / Medienarbeit

 

Als Public Relations (PR)-, Marketings- und Kommunikationsberater frage ich mich, woher auch heute noch die weit verbreitete Fixierung auf Veröffentlichungen in Tageszeitungen, Zeitschriften und sonstigen journalistischen Druckerzeugnissen herrührt. In Zeiten des Internet – und insbesondere des Web 2.0 bzw. des Social Web – hat sich das Mediennutzungsverhalten so radikal verändert. Und das Kommunikations- und Konsumverhalten zieht immer mehr nach. Der Digital Lifestyle ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen – aber offensichtlich in vielen Köpfen der so genannten „Entscheider“ noch nicht.

Daher erlaube ich mir mal zu fragen: Warum noch endloses „Clippingsammeln“ von Zeitungsausschnitten in großen Ordnern, die dann ein paar Jahre im Schrank verstauben, bevor sie ein neuer Kommunikations- oder Abteilungsleiter beim Amtsantritt entsorgt? Statt dessen nicht vielleicht doch lieber einen Beitrag mit relevanten Infos und Keywords, der Sie im Google Ranking nach oben bringt? Und dort lange Zeit recherchierbar ist? Das Web vergisst nicht! Ihre Kunden auch nicht (aber dem Thema Online Reputation widmen wir uns später).

Denken Sie doch mal über folgende provokante Leitsätze der Digital Relations nach:

  • Papier ist heute ZU geduldig!
  • Ihre Stakeholder interessiert heute nicht mehr nur die Zeitung von gestern => Tatsächlich ist es doch so: Was interessiert mich die Zeitung von heute?!

Wenn die Geschäftsführungen und Redaktionen wie die des HAMBURGER ABENDBLATT dazu übergehen, die Zeitung als Annex zum Onlineangebot zu betrachten – macht es dann noch Sinn, den Zimpel zu greifen, den entsprechenden Zeitungsredakteur zu recherchieren, mit Infos zu versorgen und dann (wenn überhaupt) darauf hinzuweisen, dass „das Thema vielleicht auch für die Online-Kollegen interessant“ sei?

Das Print nicht tot ist und wohl auch nie sein wird, möchte ich gar nicht debattieren. Was ich mich frage, ist nur: Wann fangen SIE an, sich Gedanken zu machen, ob die Maxime „Immer mitten in die Presse rein!“ wirklich zielführend ist? In Zeiten von „online first“ – auf der Medienproduktions und -rezeptionsseite! – ziehen alte Konzepte nicht mehr. Von alten „Erfolgswährungen“ der Kommunikation (wie „Medienäquivalenzwert“ der Zeitungsanzeigen) ganz zu schweigen.

Deswegen: Lassen Sie sich von Ihrem „PR-Berater“ nicht verraten und verkaufen! Wer Ihnen heute ein „Kommunikationskonzept“ mit Schwerpunkt Print vorlegt, dem gehört (mit Verlaub und als Hommage an DIE ÄRZTE) wirklich nur „Immer mitten in die Fresse rein“!

Das tat gut – das musste einfach mal sein…

Was denken Sie? Über Austausch und Networking rund um PR, Social Media, Kommunikation, SMO und SEO freue ich mich immer:
XING
Twitter
Facebook

Twittern, Bloggen, Networken – Wo findet das Web 2.0 für (angehende) Immobilien Profis / Makler statt?

 

Twittern, Bloggen, Networken – Wo findet das Web 2.0 fuer (angehende) Immobilien Profis und Makler statt?

Über meinen Fachbeitrag bin ich gerade beim klar Schiff machen gestolpert und möchte ihn zur Diskussion stellen – denn seit dem ich ihn geschrieben habe, ist nicht wirklich viel passiert, oder wie sehr ihr das?

Twitter, Facebook, Xing und youTube: diese neuen Kommunikations- und Interaktionsplattformen im Web 2.0 – zusammengefasst unter der Bezeichnung „Social Media“ –, sind in Deutschland in aller Munde. Auch in der Immobilienbranche. Doch zwischen dem gesteigerten Interesse und den tatsächlichen Strategien und Aktivitäten im neuen „Mitmach-Netz“ liegen – zumindest in Deutschland – noch Welten. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern – und erst recht im Vergleich zur USA –, zögern die Deutschen generell bei den „sozialen Medien“ – da machen Immobilienprofis keine Ausnahme.

Deutsche User hinken bei ihren Social-Media-Aktivitäten ihren europäischen Nachbarn hinterher, wie beispielsweise eine aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens Forrester Research zeigt („Europeans’ Social Networking Use Accelerates“ // www.forrester.com). So ist der Anteil der „Inaktiven“, also die Internet-Nutzer, die sich nicht an Social Media beteiligen, in Deutschland mit 50 Prozent am höchsten in Europa. Der deutsche Internetmarkt übernimmt Online-Trends generell langsamer, was auch an der Technologie und der Sprache liege. In Deutschland warten die User teilweise noch darauf, dass englischsprachige Social Media Dienste mit deutscher Übersetzung auf den Markt kommen. Exemplarisch für die unüberschaubaren Social Media Tools werfen wir einen Blick auf die weltweit am schnellsten wachsende Community Twitter . Auch hier halten sich die Deutschen mit geschätzten 100.000 Nutzern gegenüber den geschätzten 8-10 Millionen Usern weltweit zurück. Man kann zwar deutsche Kurzbeiträge mit maximal 140 Zeichen, die so genannten „Tweets“ verfassen, aber der Dienst selbst ist noch nicht in deutscher Sprache im Netz. Dennoch nutzen immer mehr Deutsche den Microblogging Dienst. Wirft man einen Blick auf die deutsche Twitter-Gemeinde, wie sieht der durchschnittliche Twitterat in Deutschland aus? Jung (32 Jahre), männlich (74%) und gebildet (78% haben Abitur). Zwei von drei betreiben einen eigenen Blog und schreiben über Web 2.0-Themen oder Privates. Jeder Vierte ist Führungskraft oder Unternehmer! Und die meisten (83%) schreiben hauptsächlich auf deutsch, wie bereits „Die Deutsche Twitterumfrage 1.0“ belegte.

Immer noch großer Nachholbedarf deutscher Immobilien-Unternehmen und Immobilien Makler bei Social Media und Digitalisierung

Trotz relativer Zurückhaltung ist immerhin die Hälfte aller deutschen Internetnutzer bereits im Social Web aktiv – und somit kann sich kein Makler, kein Immobilien-Unternehmer und keine Vertriebsorganisation erlauben, das „Mitmach-Netz“ einfach zu ignorieren. Gerade unter den jungen Konsumenten nutzt eine große Mehrheit bereits Social Media – zum Austausch, aber auch zur Information über Marken, Produkte, Dienste. Wer noch keine Social Media Communications Strategie hat, sollte eine solche dringend entwickeln. Denn es handelt sich bei diesen so genannten „digital natives“, also die junge Generation, die wie selbstverständlich mit dem Internet und seinen vielfältigen Selbstdarstellungs-, Networking- und Partizipationsmöglichkeiten aufgewachsen ist, um die anspruchsvollen Interessenten und Hausbesitzer von morgen.

Doch die Kommunikations-Realität sieht ganz anders aus: Eine Analyse der Cologne Business School, die Anfang 2009 mit leitenden Angestellten, Vorständen, Geschäftsführern und Firmeninhaben von insgesamt 350 deutschen Unternehmen durchgeführt wurde, ergab, dass Communities, Blogs und Social Networks am häufigsten mit dem Web 2.0 in Verbindung gebracht werden, aber jede fünfte Führungskraft in deutschen Unternehmen noch immer nicht weiß, was sich konkret dahinter verbirgt! Mit 34% wird die Business-Community Xing am meisten für Business Networking, Personensuche oder Bewerberanalyse durch Unternehmensverantwortliche genutzt. Blogs sind für die meisten deutschen Unternehmen nach wie vor kein Thema, rund 12% wissen nicht einmal, was ein Blog ist. 70% der Befragten gaben an, zu wenig über Nutzung, Optionen und Einsatz des Web 2.0 und Social Media zu wissen.

Social Media: Wenig Know-how und Erfahrung, aber viele Ängste in der Immobilienbranche

Hier zeigt sich der wesentliche Nachholbedarf privater und professioneller Nutzung von Social Media: Mangelndes Know-how und fehlende Erfahrung. Aber die gute Nachricht ist: wer nur ein paar einfache Regeln beachtet, kann seine Sichtbarkeit im Web 2.0 deutlich steigern – bei nur geringem Einsatz von Ressourcen und mit überschaubarem Risiko:
1. Starten, orientieren und zuhören: Ohne Zuhören kann kein Gespräch stattfinden.
2. Echtes Interesse zeigen, Sie reden mit Menschen, nicht mit Zielgruppen.
3. Persönlichkeit entwickeln und zeigen – mutig sein und auch die Menschen hinter dem Unternehmen / dem Projekt zeigen.
4. Authentisch und transparent kommunizieren – wer kommuniziert für wen im Web 2.0? Ehrliche Dialoge abseits der Vertriebsbotschaften eignen sich zum Vertrauens- und Beziehungsaufbau.
5. Bringen Sie Mehrwert, nehmen Sie nicht nur, denn kommunikative Beziehungen beruhen immer auf einem gegenseitigen Vorteil.

Junge Immobilienprofis sollten innerhalb ihres Unternehmens sowie für die professionelle Selbst-Darstellung jegliche Präsentation und Kommunikation im Web 2.0 so ernst nehmen wie jede andere Marketing- und Vertriebspublikation. Die „Online Reputation“ wird nicht nur bei Bewerbungen immer wichtiger; auch potenzielle Interessenten/Kunden interessieren sich dafür, mit wem sie es zu tun haben, wenn sie eine Immobilie verkaufen oder kaufen möchten. In Zeiten der Fotohandys sollten angehende Makler wie jeder andere auch daran denken, dass peinliche Schnappschüsse viel schneller auf Twitter oder Facebook verbreitet sind, als gelöscht. Wer dann noch bedenkt, dass Google die Social Media Dienste „liebt“ und weit oben in den Suchergebnislisten rankt, sollte heute noch anfangen, seine Präsenz und seinen Ruf im Web 2.0 so positiv wie möglich zu gestalten und zu promoten.

Googeln Sie sich doch einmal selbst – gefällt Ihnen, was Ihnen angezeigt wird…?

Es wird Zeit für Immobilienmarketing 2.0 und Digitalisierung der Immobilienwirtschaft – oder was meinen Sie?

 

 

20 Jahre Erfahrung in Public Relations (PR), Marketing und Kommunikation – jetzt wird klar Schiff gemacht

20 Jahre Erfahrung in Public Relations (PR), Marketing und Kommunikation – jetzt wird klar Schiff gemacht

Ich arbeite derzeit daran, mein Know-how und meine Erfahrungen in den Bereichen Public Relations (PR), Marketing und Kommunikation systematisch zu erfassen und aufzubereiten. Nach zwanzig Jahren in der Medien- und Kommunikationsbranche habe ich Spezialwissen und „Hacks“, also Abkürzungen und Erleichterungen, gesammelt, die ich für andere zusammenstellen möchte, um ihnen das (Berufs-)Leben deutlich zu erleichtern.

In diesem Blog wird es Einiges dazu geben, aber in absehbarer Zeit werden Bücher / E-Books sowie letztlich ein ganzes Programm hinzukommen. Ihr könnt von Anfang an mit dabei sein. Wenn ihr Anregungen, Fragen und Vorschläge habt, lasst mir die gerne zukommen. Der Weg ist noch lang und meine PR Content Marketing Agentur und sonstigen Projekte laufen leider auch (noch?) nicht von alleine.

Durch die Digitalisierung haben sich PR, Marketing und Kommunikation bereits stark verändert (Stichwort: „klassische Pressearbeit / Medienarbeit ist tot“) – und werden sich noch viel stärker verändern. Aber es gibt einige bewährte (Erfolgs-)Strategien, die sich bewährt haben und auch in Zukunft erfolgreich bleiben werden. Ich bin seit 20 Jahren im Internet und betrachte die Hypes mit etwas Abstand. Aber im Bereich Business to Business (B2B) bspw., aber auch in der Immobilienwirtschaft und bei den Finanzdienstleistern wird die Digitalisierung noch sehr viel verändern. Beim B2C sind wir schon weiter. Aber eines habe ich gelernt in zwei Jahrzehnten Berater- und Managertätigkeit: man muss und sollte nicht jeden BS mitmachen. Ein zentraler Ansatz ist dabei das Pareto Prinzip: Mit 20 Prozent des Aufwands erreicht man 80 Prozent des Erfolgs. Daran arbeite ich: was sind 20 Prozent, auf die man sich in PR, Marketing und Kommunikation konzentrieren muss, um 80 Prozent des Erfolges smart einzufahren?

Innovation(smanagement) ist ein weiterer Grundpfeiler meiner Philosophie. Das Bewährte und die Learnings der Vergangenheit nutzen, mit weiteren Elementen kombinieren / ergänzen, um daraus etwas Neues und Besseres zu erschaffen. Innovation ohne Innovationsblabla. In der Industrie funktioniert das Innovationsmanagement schon ganz gut, aber nicht in PR, Marketing und Kommunikation. Warum eigentlich? Warum werden immer noch Pressereisen, Pressemeldungen, Pressekonferenzen wie vor 50 Jahren konzipiert und durchgeführt? Eben. Deshalb biete ich gemeinsam mit Partner integrierte Marketing- und Innovationsberatung.

Das schon einmal als Vorgeschmack. Jetzt wird klar Schiff gemacht – kommt gerne mit an Bord.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Moin

Daniel Görs

Moin!

Willkommen beim Blog von Daniel Görs. Ich bin zwar schon seit rund 20 Jahren publizistisch tätig, starte aber erst jetzt einen eigenen Blog.

Ich bin Jahrgang 1972 und betreibe eine Public Relations (PR) und Marketing Agentur in Hamburg und Lübeck Ratekau (www.goers-communications.de). Aufgrund meines Backgrounds bin ich zudem in den Bereichen Immobilien, Finanzen und Medien aktiv. Ich bin gebürtiger und überzeugter Hanseat und interessiere mich für Lifestyle Design, Glücksforschung und Glücksmanagement. Zudem schreibe ich den ganzen Tag und beschäftige mich mit Content(marketing).

Grund genug also, einen eigenen Blog zu starten. Schaut gerne immer wieder vorbei – ich werde regelmäßig zu unterschiedlichen Themen bloggen (Ansporn und Versprechen zugleich).

Ich freue mich über jeden Besuch, Feedback und auch über die Vernetzung und Austausch via Social Media. Ihr findet mich unter anderem auf Xing (www.xing.com/profile/Daniel_Goers) oder Twitter (www.twitter.com/Goers)

Na denn!